Blood in the mobile
Filmveranstaltung mit kurzer Einführung und anschließender Diskussion
Veranstalter: Amnesty-Asylgruppe Eupen
Die Demokratische Republik Kongo beherbergt die weltweit größten Ressourcen an Tantal- und Niobhaltigem Coltan, das im Osten des Landes weitgehend unter der Kontrolle von in- und ausländischen Bürgerkriegsparteien durch billige und oft versklavte Arbeitskräfte gewonnen wird. Beide Metalle werden zur Herstellung von mikroelektronischen Bauteilen u.a. in Handys und Computern verwendet. Der Gewinn aus dem Verkauf der Rohstoffe an internationale Konzerne der IT-Technologie dient der Finanzierung des Kriegsparteien und der persönlichen Bereicherung der Minenbetreiber. Ungewollt kann somit der Käufer eines Handys oder Computers zur Fortsetzung eines Bürgerkrieges und der damit einhergehenden, umfangreichen und grausamen Verletzung der Menschenrechte beitragen. Aus diesem Grund zeigt die Amnesty-Asylgruppe Eupen den Dokumentarfilm: „Blood in the mobile“.